
Sollte man für Schüler:innen am Katharineum einen individuellen Lernplan mit der KI erstellen?
Haben Sie oft in der Schule das Problem gehabt, dass Sie Erklärung der Lehrer:innen nicht verstanden haben? Egal wie oft Lehrer:innen versucht hat es zu erklärenn? Hätten Sie sich auch gewünscht, dass Ihnen jemand an Ihren individuellen Fortschritt erklärt?
Unsere Idee:
Heutzutage verwenden viele Schüler:innen KI um zum Beispiel für Klassenarbeiten zu lernen und auch Hausaufgaben zu verstehen. Jedoch benutzten Schüler:innen manchmal die falsche KI und lassen sich die einfach Vorsagen, ohne selber darüber Nachzudenken. Deshalb haben wir eine Idee Entworfen, bei der eine KI uns helfen kann, die Themen besser zu verstehen. Unser Ziel ist es, Schüler:innen am Katharineum maßgeschneiderte Lernpläne zu bieten, die ihre individuellen Stärken fördern und Schwächen gezielt angehen. Mehr zu unserer Idee können Sie unter „Produktidee“ herausfinden.
Mein Projekt
Wir haben uns während FL rund ums Thema KI in der Schule beschäftigt. Dabei sind auch ein paar Fragen aufgekommen, wie z.b. Was ist KI überhaupt?, Wie erstellt man eine Lern-KI?, Was sind Vorteile?,… und noch viele weitere Fragen. Außerdem haben wir auch ein paar Lehrer und die 10. Klassen befragt und haben herausgefunden, was sie von dem Thema „KI in der Schule“ halten. Mehr dazu finden Sie, wenn Sie runter scrollen.
Vorteile von KI in der Schule
Einsatz von KI im Klassenzimmer - die Vorteile
Die KI im Klassenzimmer bietet viele Möglichkeiten, das Lehren und Lernen zu verbessern. Sie kann den Unterricht effizienter, interaktiver und ansprechender gestalten. Lehrkräfte können durch den Einsatz von KI-Technologien ihre Unterrichtsmethoden weiterentwickeln und personalisierte Lernwege ermöglichen. Hier sind einige der wichtigsten Vorteile:
1. Personalisierung des Lernens mit KI-Tools
KI-Tools können den Unterricht an die individuellen Stärken und Schwächen jedes Schülers zugeschnitten anpassen. Algorithmen analysieren die Fortschritte und passen die Lernmaterialien automatisch an. Dies ermöglicht eine gezielte Förderung und sorgt für bessere Lernerfolge.
2. Unterstützung der Lehrkräfte
KI-Systeme helfen, Routineaufgaben wie das Korrigieren von Tests zu automatisieren. So bleibt mehr Zeit für die schulische Betreuung der Schülerinnen und Schüler.
3. Innovative Lehrmethoden
KI-Anwendungen wie virtueller Unterricht oder Chatbots machen das Lernen interaktiver. Gerade für die Sekundarstufe I bietet KI spannende Möglichkeiten, den Unterricht lebendig zu gestalten. Durch Bilder und Videos können komplexe Inhalte anschaulich erklärt werden. Deep Learning ermöglicht es, Lernmaterialien in Echtzeit an den Fortschritt der Schüler anzupassen.
4.Bessere Vorbereitung auf die Zukunft
Der sichere Umgang mit KI ist auch für Lehrkräfte eine essenzielle Fähigkeit, um den modernen Unterricht zu gestalten. Es ist wichtig, dass sie sich mit den Möglichkeiten und Grenzen von KI auseinandersetzen, um sie sinnvoll in den Unterricht zu integrieren. Durch gezielte Fortbildungsangebote können Lehrkräfte lernen, KI verantwortungsbewusst einzusetzen und ihre Schüler durch durchdachte Konzepte zu begleiten.
Dabei spielt auch der Umgang mit kritischem Denken eine zentrale Rolle, da Lehrkräfte bewerten müssen, welche Informationen und Antworten von KI sinnvoll sind und welche kritisch hinterfragt werden sollten. So kann KI dazu beitragen, den Unterricht effizienter zu gestalten, ohne dass die pädagogische Verantwortung an eine Maschine abgegeben wird.
5. Lehrkraftmangel
Durch KI wird es dann nicht mehr so viel Entfall geben, da es heutzutage wenige Lehrer gibt, die auch wirklich Lust haben auf Ihren Job. Oder es kann auch nicht zur Krankheitsfällen kommen, wodurch Schüler/innen dann auch entfall bekommen und in den Stunden nichts lernen und es selbstständig nachholen müssen.
Nachteile von KI in der Schule
Herausforderungen und Risiken von KI in Schulen
Trotz aller Vorteile gibt es auch kritische Stimmen, die den Einsatz von künstlicher Intelligenz in Schulen hinterfragen. Einige Herausforderungen sind:
- Daten- und Datenschutz: KI-Systeme arbeiten mit großen Datenmengen. Doch wie wird der Datenschutz gewährleistet? Hier sind klare Richtlinien erforderlich.
- Abhängigkeit von Technik: Ein verstärkter Einsatz von KI-Tools könnte zu einer geringeren Eigenverantwortung führen. Der Unterricht sollte nicht ausschließlich auf KI basieren.
- Fehlende emotionale Intelligenz: KI kann keine echten Gespräche oder zwischenmenschliche Interaktionen ersetzen. Gerade in sozialen Fächern bleibt die menschliche Interaktion unersetzlich.
- Fehlende Schulung der Lehrkräfte: Viele Lehrende sind noch nicht ausreichend auf den Umgang mit KI vorbereitet. Fortbildungsangebote sind dringend notwendig, um den richtigen Einsatz von KI-Anwendungen zu sicherstellen.
Experten:
Was sagen Experten zu einem Lernplan mit der KI erstellen zu lassen? Wir haben nachgeforscht, wär sich auch schonmal damit beschäftigt hat und haben paar Zitate gefunden, welche für unser Thema sehr wichtig waren.
"Die Schule der Zukunft behandelt die Lernenden nicht als Konsumenten von Unterricht, sondern als Mitgestaltende ihrer Lernumgebung."
Andreas Schleicher, Bildungsforscher
„Wir können es ohnehin nicht verhindern, sondern uns konstruktiv damit auseinandersetzen. Schülerinnen und Schüler werden davon profitieren, wenn sie so früh wie möglich mit Robotik und deren Programmierung, Data Science, Machine Learning und den damit verbundenen Auswirkungen auf die Arbeitswelt vertraut gemacht werden, damit sie eine aktive Rolle in der sozioökonomischen und ethischen Debatte spielen können.“
Sal Khan, Bildungsexperte
Allgemeine Informationen:
Worauf haben sich die Deutschen Bundesländer geeinigt?
Sie wollen KI nicht verbieten, sondern sinnvoll und kritisch einsetzten.
Denn Schülerinnen sollen lernen wie KI funktioniert und auch die Chancen und Risiken verstehen. Es soll ihnen auch helfen beim Lernen, besonders bei den Fächern: Deutsch, Mathe und Fremdsprachen könnte KI beim Üben und Lernen unterstützen. Die Länder wollen sogar anfangen es bei Grundschulschülern es einzusetzen. Es muss jetzt auch Prüfungen durch KI geändert werden, weil Ki kann z.B. Texte und Aufgaben lösen und deswegen sollen neue Prüfungsformen entwickelt werden. Zum Beispiel mit mündlichen Prüfungen, Präsentationen und das Erklären von eigenen Gedanken. Auch Lehrer sollen geschult werden, wie sie mit KI umgehen sollen.
Welche Länder nutzen bereits KI?
Die Nutzung von Künstlicher Intelligenz im Unterricht ist mittlerweile globaler Standard. Spitzenreiter wie Südkorea nutzen landesweit digitale KI-Schulbücher, während China KI als Pflichtfach eingeführt hat. In Europa ist Spanien führend, gefolgt von Großbritannien, wo sogar Pilotprojekte laufen, in denen KI ganze Klassen unterrichtet.
Internationale Vorreiter setzen KI sehr unterschiedlich ein:
- Südkorea: Seit März 2025 werden landesweit digitale Schulbücher mit integrierter KI genutzt. Diese erkennen Stärken und Schwächen der Schüler, passen Lerninhalte an und fungieren als persönliche Tutoren.
- China: Seit September 2025 ist KI-Unterricht bereits ab der Grundschule Pflicht.
- Großbritannien: An Schulen wie in London wird in Pilotprojekten erforscht, wie KI individuelle Lernfortschritte analysieren und Lehrkräfte entlasten kann.
- Spanien & Niederlande: Laut dem Europäischen Bildungs-KI-Index sind diese Länder Pioniere bei der Integration von KI in ihre Schulsysteme.
Auch in Deutschland nimmt die Nutzung stark zu: Über 74 % der weiterführenden Schulen nutzen KI-basierte Systeme für die Unterrichtsplanung, Hausaufgabenhilfe oder Textbearbeitung. Zudem haben sich die Bundesländer auf gemeinsame Empfehlungen zur Nutzung von KI-Sprachmodellen geeinigt.
Wie könnte Schule in 10, 20 Jahren aussehen?
Dazu hat die OCED vier verschieden mögliche Zukunftsbilder beschrieben.
Man sieht durch berichten, dass die OECD das 1 und das 2 eher bevorzugen, also Schule als Lernzentrum, dann bleibt Schule wichtig als ein Ort, wo Schüler/ innen lernen und Freundschaften finden. Und dann gibt es Projekte und Teamarbeit. Und die Technologie unterstützt das Lernen, aber nicht die Schule. Und das 2 sind Moderne Lernorganisationen, also Unterricht wird individueller und digitale Technologien und KI helfen beim lernen. Aber trotzdem bleiben Lehrkräfte wichtig und begleiten die Schüler/innen. Aber sie bevorzugen 3 und 4 nicht, also Lernen in Netzwerken und weniger klassische Schule. Also das 3 bietet zwar viele Freiheiten, könnte aber aber soziale Ungleichheiten verstärken und das 4 te wird als problematisch dargestellt, weil Bildung stark von Geld , Wohnort und familiäre Möglichkeiten abhängen können.
Wie weit ist KI?
Die OECD zeigt, dass KI Systeme wie hier zum Beispiel Chat GBT bei Lesen und Naturwissenschaften besser abschneiden als viele Schüler/innen im PISA- Test. Nur noch in Mathe sind Schüler/innen noch stärker, aber gleichzeitig verbessert sich die KI immer schneller von einer Version zur nächsten. Bald haben selbst in Mathe die Schüler/innen keine Chance mehr da mitzuhalten.
Einsatz von KI Roboter für eine mündliche Abiturprüfung
Am Willms-Gymnasium in Delmenhorst wird getestet, ob ein KI-Roboter namens „Captcha“ künftig bei mündlichen Abiturprüfungen helfen kann. Der humanoide Roboter stellt Fragen, reagiert auf Antworten der Schülerinnen und Schüler und kann Prüfungsleistungen bewerten. Das Experiment gilt als europaweit einzigartig. Die Entwickler betonen jedoch, dass der Roboter Lehrkräfte nicht ersetzen, sondern unterstützen soll. Hintergrund des Projekts ist unter anderem der Lehrermangel. Während die KI fachlich bereits gute Leistungen zeigt, fehlen ihr noch menschliche Fähigkeiten wie Empathie und das Wissen über die einzelnen Schülerinnen und Schüler. Deshalb soll eine menschliche Lehrkraft weiterhin die Verantwortung behalten. Das Projekt zeigt, wie Künstliche Intelligenz die Schule und Prüfungen in Zukunft verändern könnte.
Pro:
-Entlastung der Lehrkräfte (Der Roboter unterstützt bei der Bewertung und kann somit auch Arbeit abnehmen.)
-Objektivere Bewertung (bewertet nach festen Kriterien und lässt sich nicht von Sympathie oder schlechtere Stimmung beeinflussen.)
-Schnelle Auswertung (Antworten können schneller analysiert und dokumentiert werden.)
Kontra:
-fehlende Menschlichkeit (kann keine Emphatie zeigen oder Prüfungsangst erkennen oder andere besondere Situationen oft nicht richtig einschätzen)
-Technischer Fehler ( KI kann Antworten missverstehen oder falsche Bewertungen geben)
-Akzeptanzprobleme ( Schüler/innen und Lehrkräfte fühlen sich unwohl von einer KI geprüft zu werden.)
„Wir wollen mit Capture oder anderen KI-Robotern den Menschen aber nicht vollständig ersetzen. Viel lieber wollen wir sie verstärken, er soll ein fairer Beurteiler für das Abitur sein. Das wäre ideal.“
Vlad Grankovsky, einer der beiden Entwickler von Capture
Stellungnahme
Unsere Leitfrage war: „Sollte man für Schülerinnen und Schüler der 10.Klasse, am Katharineum, mit der KI individuelle Lehrpläne erstellen(und diese damit lernen lassen) ?“. Wir finden, dass man Lehrpläne mit der KI erstellen sollte.
Denn wie wir bereits wissen ist und wird KI immer aktueller und bekommt von Tag zu Tag eine immer größere Bedeutung in der Gesellschaft. Auch in der Schule hat man bereits angefangen Tafeln zu digitalisieren und IPads ab der 10. Klasse einzuführen, wodurch sich Wege für Schülerinnen und Schüler eröffnen KI zu nutzen bzw. auszunutzen. Denn viele Schülerinnen und Schüler haben bereits Ki ˋs wie ChatGPT, sei es für Hausaufgaben oder zum lernen, verwendet, und häufig nutzen Schülerinnen und Schüler KI nur noch und tippen direkt die Aufgaben bei der KI ein, ohne vorher über die Aufgabe nachzudenken. Dadurch entsteht die Gefahr, dass die Schülerinnen und Schüler nicht mehr selber denken und nur noch einfach abtippen und abschreiben, da das Belohnungszentrum im Gehirn aktiviert wird, durch das ständige schnelle „Antworten erhalten“. Jedoch wird dabei häufig vergessen, dass falsch Informationen enthalten sein könnten, da die KI ihre Informationen auch nur von anderen Quellen hat und wenn dieses fehlerhaft sind, übernimmt sie leider auch diese. Deshalb sollten die Eltern auch über die digitale Nutzung ihrer Kinder schauen und ein Gleichgewicht finden, da die Kinder auch durch die Nutzung von KI, von der KI süchtig werden können.
Dennoch gibt es ein großes Interesse von Lehrerinnen und Lehrern und Schülerinnen und Schülern KI auch mal im Unterricht zuverwenden, da viele gute Erfahrungen gesammelt haben und ihr Wissen mit der KI ausbauen möchten. Dabei soll jedoch nicht stumpf einfach nur Aufgaben in die KI eingetippt werden und dann abgeschrieben werden, sondern man möchte mit der KI, als Unterstützer, zusammen lernen und sein Wissen ausbauen. Zudem würde man die Lehrkräfte entlasten, da diese Beispielsweise ganz einfach Materialien oder Aufgabenstellungen mit der KI erstellen lassen können.
Genau da setzen wir mit unserer Produktidee „individuelle Lehrpläne mit der KI erstellen lassen, an. Denn unsere App bietet Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit KI im Unterricht zu verwenden und mit ihr alle Themen, für die jeweilige Jahrgangsstufe, zu lernen. Dabei hat sie den Vorteil, dass man nur Erklärungen von Lehrerinnen und Lehrern verwendet, um falsche Informationen zu vermeiden. Zudem würde die App regelmäßig auf falsch Informationen überprüft werden.
Natürlich würde man aber die Schülerinnen und Schülern nicht nur den ganzen Tag vor die digitalen Geräte setzen, damit sie mit der App lernen können, da die Gefahr bestät, dass die Schülerinnen und Schüler davon süchtig werden könnten. Sondern man würde z.b. mit den Schülerinnen und Schülern regelmäßige und längere Pausen draußen machen und auch im Unterricht mal kleine Präsentationen von Themen machen, damit die Schülerinnne und Schüler auch alles richtig verstanden haben. Außerdem würden Fächer wie Sport und Kunst ohne digitale Medien öfters unterrichtet werden, damit die Schülerinnen und Schüler weiterhin fit bleiben und ihrer Kreativität freien Lauf lassen können.
Zusammenfassen lässt sich also sagen, dass wir auf jeden Fall für Idee:„individuelle Lehrpläne mit der Ki für die 10.Klasse, am Katharineum, erstellen lassen“, sind. Denn so würde jeder Schüler und jede Schülerin in dem eigenen Tempo lernen können und hat auch die Garantie keine Falsch Informationen zu erlernen. Trotzdem finden wir, dass man nicht nur den ganzen Tag an den digitalen Medien sitzen sollte, da diese auch süchtig machen können, sondern man sollte auch regelmäßige Pausen machen, um eine Gleichgewicht herzustellen.
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